13. Verleihung Förderpreis (2019)

Zum bereits 13. Mal vergab die Stiftung Steine-Erden-Bergbau und Umwelt am 28. Februar in Freiberg/Sachsen ihren Förderpreis, mit dem wissenschaftliche Arbeiten und besondere Leistungen auf den Gebieten Steine-Erden-Bergbau und Umweltschutz gewürdigt werden. 16 Einsendungen aus neun Bundesländern sowie ein Beitrag aus Österreich waren bei der Stiftung eingegangen. Diesmal prämierte die neunköpfige Jury drei Einreichungen mit insgesamt 7.000 Euro Preisgeld.

Hauptpreise

Die Arbeit von Stefanie Walter “SOZIALE NATUR - die dorngrasmücke geht viral” wurde mit einem Förderpreis der Stiftung Steine-Erden-Bergbau und Umwelt in Höhe von 3.000 Euro ausgezeichnet. Der Preisträgerin ist es nach Auffassung der Jury in besonderer Art und Weise gelungen, in Zusammenarbeit mit weiteren Partnern verschiedene Wege der Wissensvermittlung zu verbinden und dabei auch Wissen zu Biodiversität und Abbaustätten über digitale Medien wie Blog, YouTube und Facebook den jüngeren Zielgruppen zu vermitteln.

(www.social-nature.de)

Die von der Gemeinde Dormettingen eingereichte Projektdokumentation “SchieferErlebnis” wurde gleichfalls mit einem Förderpreis in Höhe von 3.000 Euro ausgezeichnet. Die Gemeinde und der Projektpartner Holcim (Süddeutschland) GmbH haben nach Ansicht der Jury in ihrer Dokumentation einen innovativen Lösungsansatz aufgezeigt, wie nach dem Ölschieferabbau eine Freiraumgestaltung gemeinsam mit weiteren Beteiligten umgesetzt werden kann. Das vorbildliche Rekultivierungsprojekt hat sowohl die Wünsche der Bürger als auch ökologische und ökonomische Gestaltungselemente erfolgreich und nachhaltig miteinander verknüpft. 

Sandra Strähler (Marketingbeauftragte SchieferErlebnis) nahm stellvertretend den Preis für die Gemeinde Dormettingen entgegen.

(www.schiefererlebnis.de)

Anerkennungspreis

Zudem vergab die Jury noch einen Anerkennungspreis in Höhe von 1.000 Euro an das Gemeinschaftsprojekt “Tag des offenen Steinbruchs - Tag des Geotops 2017 in Thüringen - Finissage zum Gestein des Jahres 2017 Diabas”. Die Zusammenarbeit von gleich vier verschiedenen Institutionen (Hartsteinwerke Burgk, Geopark Schieferland, Geologischer Landesdienst der Thüringer Landesanstalt für Umwelt und Geologie sowie Unternehmerverband Mineralische Baustoffe) für diesen Aktionstag im Steinbruch Burgk-Möschlitz hat in mehrfacher Hinsicht Früchte getragen: Nach Ansicht der Jury wurden einer breiten Öffentlichkeit verschiedene geowissenschaftliche Themen und deren gesellschaftliche Bedeutung besonders umfassend vermittelt. 

Ina Pustal und Andreas Schumann vom Thüringer Landesamt für Umwelt, Bergbau und Naturschutz nahmen stellvertretend den Preis für die Projektgruppe entgegen.