Drei ausgezeichnete Arbeiten überzeugten Fachjury

Freiberg, 17. März 2015 – Bereits zum elften Mal vergab die Stiftung Steine-Erden-Bergbau und Umwelt ihren Förderpreis, mit dem wissenschaftliche Arbeiten und besondere Leistungen auf den Gebieten Steine-Erden-Bergbau und Umweltschutz gewürdigt werden. Neun Einsendungen aus acht Bundesländern sowie ein Beitrag aus Österreich waren bei der Stiftung eingegangen. In diesem Jahr prämierte die Jury drei Einreichungen mit jeweils 3.000 Euro. „Die drei Beiträge gehen auf ganz unterschiedliche Bereiche ein und sind es mit Sicherheit wert, einer größeren Fachöffentlichkeit vorgestellt zu werden“, betonte Prof. Dr. Carsten Drebenstedt, Beiratsvorsitzender der Stiftung und Leiter der Jury in seiner Rede. Die Ehrung der Preisträger erfolgte am 17. März im Rahmen des 14. Baustoffkolloquiums, das in diesem Jahr an der Technischen Universität Bergakademie Freiberg stattfand. 

  • Frau Christina Grätz (Nagola Re GmbH) wurde für ihr Praxisprojekt “Naturnahe Begrünung der Renaturierungsflächen im Tagebau Jänschwalde, Entwicklungsland Offenland” geehrt. Der eingereichte Beitrag dokumentiert, wie das Thema Biodiversität im Rahmen der Renaturierung von Abbauflächen durch Schaffung besonderer Lebensräume mit naturnahen Methoden und gebietsheimischen Pflanzen umgesetzt werden kann.
  • Herr Kevin Wilhelm erhielt den Förderpreis für seine Magisterarbeit “Was macht der Uhu im Steinbruch? Entwicklung eines webbasierten Bioinformationssystems für Abbaustätten der Steine und Erden Industrie”. Nach Ansicht der Jury liefert der Beitrag ein überzeugendes, zukunftsweisendes Konzept zur Schaffung eines einheitlichen Datenschemas und zum Aufbau einer landesweiten Biodiversitätsdatenbank. Dieser vorbildliche Ansatz lässt sich auch auf andere Bundesländer übertragen.
  • Der Förderverein Geopark Muskauer Faltenbogen e.V. wurde für sein Projekt “Internationales Geoparkcamp (IGC) - Art meets Geology” gleichfalls mit einem Förderpreis geehrt. Die Jury sieht hier ein gutes Beispiels dafür, wie auch durch einen spielerisch-künstlerischen Ansatz einer breiteren Öffentlichkeit - und hier insbesondere Kindern und Jugendlichen aus verschiedenen Ländern - die Bedeutung und der Nutzen mineralischer Rohstoffe vermittelt werden kann. 

 

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