Verleihung des Förderpreises 2002

Freiberg, 30. September 2002 – Den 1. Platz, verbunden mit einem Preisgeld von 5.500 €, belegt Dipl.-Ing. (FH) Luca Kiest von der FH Osnabrück mit einer Machbarkeitsstudie der Bundesgartenschau 2013 am Piesberg in Osnabrück Hier galt es, den bestehenden Steinbruch mit seiner Produktion einzubinden sowie ein gestalterisches und verkehrstechnisches Konzept zu entwickeln.

4.000 € für den 2. Platz erhielten die G.E.O.S. Freiberg, die mit ihrem Partner Regioplan Ingenieure Dresden einen Sanierungs- und Entwicklungsrahmenplan für die Uranbergbauregion „Zentrales Erzgebirge“ um Johanngeorgenstadt vorgelegt hatten. Hier ging es um die Überwindung der Bergbaufolgen und Verbesserung der Infrastruktur, insbesondere bei Straßenbau, um die Region als Lebensmittelpunkt wieder attraktiver zu machen.

Dass Bohren und Sprengen für das Modell einer Gipslagerstätte das umweltfreundlichste und wirtschaftlichste Verfahren ist fand Pierre Schmieder von der TU Bergakademie Freiberg in seiner Diplomarbeit „Wirtschaftliche Gewinnung einer Gipslagerstätte unter Berücksichtigung von Umwelteinwirkungen“ heraus und wurde dafür mit dem 3. Platz und einem Preisgeld von 2.500 € belohnt.

Ein Sonderpreis wurde an den Förderverein Lausitzer Findlingspark e.V. für die Rekultivierung bergbaulicher Landschaften in Form der Gestaltung des Lausitzer Findlingspark Nochten vergeben. 500 € konnte der Geschäftsführer des Vereins Dr. Hans Ulbrich in Empfang nehmen.